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Ravioli

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Ingredients

Adjust Servings:
250 g Hartweizengriess
50 g Weizenmehl
evtl. Wasser
250 g Spinat
500 g Ricotta
1 TL Salz
1 Prise Muskatnuss
1 Prise Pfeffer
1 EL Olivenöl
1 Zweig Zitronen-Melisse-Thymiankraut
gerieben Parmesan zum darüber streuen

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Ravioli

So lieben auch Männer Taschen - die klassischen Teigtaschen aus Italien

Features:
    Cuisine:

    PASTA LA VISTA,
    BABY!

    • Serves 4
    • Medium

    Ingredients

    Directions

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    Viva la pasta!

    Im Jahre 1295 soll der Venezianer Marco Polo auf seinen legendären Reisen beobachtet haben, wie in China Nudeln hergestellt wurden. Marco Polo soll daraufhin bei seiner Heimkehr die Pasta in Italien eingeführt haben. Historiker gehen heute aber davon aus, dass die Geschichte der Pasta in Italien wohl schon vor Marco Polo begann. So gibt es Grund zur Annahme, dass die beliebten Teigwaren bereits vor den Römern auf der Speiseliste der Etrusker standen. Auf einer etruskischen Grabstele fand sich die Darstellung eines Teigrädchens, die den Schluss zulässt, dass die Teigbearbeitung zu etruskischen Zeiten, im 4. Jahrhundert vor Christus, bereits bekannt war.

    Zweilagige Teigquadrate, – halbkreise oder -dreiecke bilden die „Rahmenbedingungen“ für die ligurische Spezialität, die mit Fleisch, Fisch, Käse oder Gemüse gefüllt ist.

    Erfunden wurden die gefüllten Nudeln vermutlich im Mittelalter und zwar ursprünglich als eine Art „Resteverwertung“. Es gibt unzählige Rezepte für leckere Füllungen, herzhafte (z. B. Ravioli alla Genovese, gefüllt mit Kalbfleisch, Schweinebrust, Kalbshirn und -bries, Ei, Brotkrumen, Parmesan, Mangold, vielen Kräutern und Gewürzen) wie auch süsse (z. B. kalabresische Ravioli, gefüllt mir Ricotta, Zimt und Pinienkernen, oder Seadas aus Sardinien, gefüllt mit Ricotta oder Pecorino und serviert mit Honig und Olivenöl).

    Es gibt Ravioli frisch, getrocknet und in Dosen (ja, manche mögen das!). Am besten sind sie natürlich selbst hergestellt!

    Steps

    1
    Done

    Der Nudelteig – Das A und O

    Raviloi-Teig solltest du mindestens 5, aber maximal 10 Minuten kneten. Er soll zwar leicht klebrig sein, aber wenn du ihn länger als 10 Minuten knetest, verbindet sich das im Mehl enthaltene Gluten zu stark und du erhältst eine zähe, zu klebrige Masse. Wenn du den fertigen Teig mit den Fingern leicht eindrückst, sollte er sich nach wenigen Sekunden wieder ausdehnen.

    Ist er soweit, wickle den Teigball fest in Frischhaltefolie oder bedecke ihn mit einem leicht feuchten Geschirrhandtuch und lasse ihn mindestens 30 Minuten ruhen. Die Zeit muss sein, so wird der Teig schön geschmeidig.

    2
    Done

    Ricotta-Spinat Füllung

    Man nimmt 250g vom Ricotta, den ganzen Spinat (die Hälfte mixen und die andere Hälfte mit einem Messer kleinhacken) und würzt es mit Salz und Pfeffer.

    3
    Done

    Zitronen-Ricotta Füllung

    Die andere Hälfte des Ricottas (250g) nehmen und mit dem Abrieb einer Zitrone, Pfeffer und Salz würzen. Dazu noch einen Esslöffel Olivenöl und Zitronen-Melisse-Thymian Kraut unterrühren.

    4
    Done

    Teig ausrollen

    Es ist ganz wichtig, dass dein Teig nicht austrocknet. Arbeite daher am besten portionsweise. Die Teilstücke, die gerade nicht an der Reihe sind, stets mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken (oder in Frischhaltefolie wickeln).

    Bestreue deine Nudelwalze regelmäßig mit einer dünnen Schicht Mehl, damit dein elastischer Teig nicht zerreisst oder an ihr kleben bleibt.

    Gib die Teilstücke ca. 5 Mal durch die erste Stufe deiner Walze. So sorgst du dafür, dass der Teig noch mehr an Elastizität gewinnt. Sollten die Nudelplatten zu klebrig sein, bestäube sie mit ein wenig Mehl.

    Jetzt wird’s etwas knifflig: dein Teig sollte nicht zu dick, aber auch nicht zu dünn sein. Wenn er zu dick ist, werden deine Ravioli zu teigig und die Nudel überdeckt den Geschmack der Füllung. Ist er zu dünn, reissen die Ravioli und die Füllung quillt heraus.

    Ideal ist dein Ravioliteig, wenn er eine Dicke von 2-3 mm hat. Bereits gekaufter Nudelteig ist meistens sehr dick, so erhältst du ein nicht so feines Ergebnis. Falls du mal Zeitnot hast, die Nudeltaschen aber trotzdem selber füllen möchtest, tut’s der Fertigteig aber allemal.

    Für die Zubereitung von selbstgemachten Ravioli gibt es viele Küchenhelfer. Ich habe meine Nudeltaschen mit Hilfe einer Nudelwalze gemacht. Sie erleichtert das Ausrollen und ermöglicht dir, sehr dünne Nudelplatten herzustellen. Solltest du keine zuhause haben, kannst du den Teig auch mit einem Nudelholz oder einer glatten Glasfalsche ausrollen. Wiederhole dann diesen Vorgang mehrmals. Mit einem Ravioli-Blech oder –Stempel gelingen die kleinen Pasta-Lieblinge auch sehr gut und du sparst etwas Zeit.

    5
    Done

    Ravioli fertigstellen

    Als erstes schneidet man den Teig in gleich grosse Stücke und legt ein Teelöffel Füllung drauf.
    Dann befeuchtet man die Ränder mit etwas Wasser, damit sie später beim Kochen nicht auseinander fallen. Anschliessend klappt man die Ränder um und drückt sie mit einer Gabel zusammen. Zum Schluss schneidet man noch den überstehenden Teig ab.
    Dann gibt man die fertigen Ravioli in kochendes Wasser und nimmt sie wieder heraus, wenn sie im Wasser oben schwimmen.

    6
    Done

    Anbraten und Anrichten der Ravioli

    Die fertigen Ravioli werden in einem tiefen Teller mit Tomatensauce angerichtet.

    Und wer es gerne hat, kann noch gerieben Parmesan darüber streuen.

    Giulia

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